Für die richtige Wahl des Dämmstoffes ist der so genannte U-Wert entscheidend. Aber im Sommer spielt auch die Rohdichte des Materials eine wichtige Rolle. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind da die erste Wahl! Es stimmt die Ökobilanz und die Nachhaltigkeit.
Mit Einführung der Energieeinspar-Verordnung (EnEV) wurde der k-Wert durch den U-Wert ersetzt. Damit gilt diese Bezeichnung nun europaweit einheitlich. Der U-Wert ist, wie bisher der k-Wert auch, der wichtigste Wert zur wärmetechnischen Beurteilung von Bauteilen. Er wird als Wärmedurchgangskoeffizient bezeichnet und beschreibt den Wärmestrom durch ein Bauteil in Watt pro Quadratmeter Fläche bei einem Kelvin (Grad Celsius) Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenseite. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser ist der Wärmeschutz.
Zielsetzung des sommerlichen Wärmeschutzes ist eine Verzögerung des Wärmedurchganges durch eine Konstruktion. Die Wärmeenergie, die zur Zeit der größten Sonneneinstrahlung entsteht, soll erst mit einer Verzögerung von bis zu 12 Stunden in den Wohnraum gelangen (Phasenverschiebung). Dadurch wird die Wärmeenergie erst dann in den Innenraum abgestrahlt, wenn es außen kühler geworden ist. Erreicht wird dies durch eine möglichst kleine Temperaturleitzahl des verwendeten Dämmmateriales. Diese Temperaturleitzahl ist ein Produkt aus der Wärmeleitfähigkeit in Abhängigkeit von der Rohdichte und der spezifischen Wärmekapazität c [J/kgK].
Wichtig sind hohe Werte für Rohdichte und Wärmespeicherkapazität. Die STEICO-Dämmstoffe reichen von ca. 45 bis 250 kg/m³ Rohdichte. Dazu kommt die hohe spezifische Wärmespeicherkapazität von 2100 [J/kgK], im Vergleich zu Mineralfaser mit 1000 [J/kgK].
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